Weiße Wege, blaue Stunden...


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Aller Anfang ist schwer.

Sagt man zumindst... naja, ich fand das nun bisher nicht sonderlich schwierig *lach* Aber es d?rfte schon stimmen- ein Anfang braucht immer ein Qu?ntchen Mut, wenn auch wie in diesem Fall nur ein gaaaanz kleines bisschen.

Denke, mein erster Eintrag wird ein ganz typischer "Eigentlich wei? ich nicht wieso, aber ich machs trotzdem"-Text. Der Grund f?r dieses weitere St?ckchen Extrovertiertheit in meinem Leben? Eine gute Frage, wenn mir was Besseres als das ?bliche "Neugier, Langeweile, andere habens auch..." einf?llt, werd ichs hier von mir geben *g*

Hm *gr?bel* obwohl.... einen kleinen Grund (ein Gr?ndchen, sozusagen) gibts doch, der etwas aus der Rolle fallen d?rfte... "Anfang" ist gerade ein gro?es Thema in meinem Leben. Und in solchen Situationen neigt man ja gerne dazu, seine Gedanken und Gef?hle mit vielen kleinen Ver?nderungen und Zeichen nach au?en zu tragen.

Nun ja....

Alles, was so ein Neubeginn an Erwartung, Unsicherheit, Freude, Sorgen, Wehmut und Hoffnung mit sich bringt, k?nnte ich jetzt jedenfalls hier mit euch teilen, liebe Mitleser (sofern es demn?chst welche gibt *g* ich bin da jetzt einfach mal optimistisch).

Wir werden sehn
6.4.05 11:52


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Und weils hier noch so leer ist, gleich mal ein weiterer Eintrag...

... und zwar, passend zum Fr?hling, zum Thema Verliebtheit.

Ist euch schonmal aufgefallen, wie beschissen es doch eigentlich ist, verliebt zu sein? Mal ehrlich... man wechselt st?ndig zwischen d?mmlich-seligem Grinsen (und egal was man tut, man kann damit einfach nicht aufh?ren) und emotionalem Abgrund (Was wenn er mich nicht so lieb hat wie ich ihn heulschluchzjammersehnsucht....).
Irgendwie wird Verliebtheit untersch?tzt- man scheint pl?tzlich jemand ganz anderer zu werden, verh?lt sich komisch, ja sogar irrational. Im Ernst, wenn irgend ne Pflanze solche Symptome ausl?st, belegt man ihren Besitz mit hohen Strafen. Und wof?r das Ganze?

..... ach je.... nein, ich werde jetzt nicht pathetisch.

Versteht mich nicht falsch... wiesagichdasjetzt - ich bin weder Pessimistin noch hab ich was gegen die Liebe. Ach du meine G?te, ganz im Gegenteil. Aber irgendwie ist die Verwirrung manchmal fast gr??er als die Freude *seufz*

Oder wie seht ihr das?
6.4.05 19:30


Die Liebe... ja, schon wieder dasselbe Thema *g* Ich lese gerade ein Buch ?ber Liebe und warum es so viel Liebe gibt, die keine echte ist... Ich w?rde das Buch nicht unbedingt weiterempfehlen, es macht einen irgendwie paranoid. Aber ein paar wichtige Dinge kann man daraus mitnehmen- ich bin mal so frei und fasse zusammen, was mir wichtig scheint:

Liebe ist ein Geschenk- sie l?sst sich nicht herstellen, erzwingen, kontrollieren. Immer wenn wir uns verstellen, weil wir so sein m?chten, wie wir glauben dass der andere uns haben will, nehmen wir uns selbst die Chance, wirklich um unserer selbst willen geliebt zu werden und zu lieben. Denn wir verfangen uns dann in dem Irrglauben, dass man sich blo? "richtig" verhalten, blo? "richtig" aussehen oder das "Richtige" tun m?sse, um die Liebe zu wecken, zu erhalten, zu vergr??ern. Liebe l?sst sich allerdings nicht kontrollieren- versucht man es, betr?gt man sich selbst.

Um zu lieben und geliebt zu werden muss man sich selbst nah sein- nur wer die eigenen Gef?hle, Sorgen, ?ngste, W?nsche und Bed?rfnisse sp?rt, kann diese auch mit dem Partner teilen. Und das ist ein wesentlicher Teil, der N?he ausmacht- Liebe und N?he verlangen Ehrlichkeit und Mut. Zu sich selbst zu stehen gibt dem Partner erst die Chance, den wirklichen Menschen zu lieben- den realen, nicht perfekten, schwachen und starken Menschen als Ganzes... kein Idealbild, keine Fantasiegestalt.
Ein Bild zu lieben ist prinzipiell unbefriedigend. Denn man muss st?ndig f?rchten, entlarvt zu werden oder, aus der anderen Perspektive, den Menschen so zu sehen wie er wirklich ist- um schlie?lich festzustellen, dass man ihn in Wahrheit kaum kennt oder weniger gemeinsam hat, als man sich weismachen m?chte. Kann es echte Liebe sein, wenn man durch sie st?ndig in Sorge und Angst lebt?

Liebe braucht Freiheit- nicht Enge. Liebe soll das Leben bereichern, nicht es (an Erfahrungen, T?tigkeiten, M?glichkeiten) ?rmer machen. Abh?ngigkeit ist Enge und Angst, sie zerst?rt Liebe, weil sie hilflos macht- und Hilflosigkeit macht w?tend. Was ist Liebe, die st?ndig eifers?chtig besch?tzt, bewahrt und umk?mpft werden muss, wert? Kann das ein Zeichen von starker Liebe sein, wenn man bei jeder Kleinigkeit f?rchten muss, sie zu verlieren?

Hm... *gr?bel* denke das wars vorl?ufig. Nun ja... mir f?llt bestimmt noch einiges ein, was ich vergessen habe *g* Hoffe, es ist einigerma?en verst?ndlich und nicht allzu wirr
8.4.05 20:32


Manchmal... wei? man ganz genau, dass man einen Schritt tun muss- obwohl man sich davor f?rchtet. Es wird schwierig, es wird Zeit, Kraft und Nerven kosten und vielleicht wird man es bereuen- oder zumindest besteht die M?glichkeit, dass es einem danach nicht um so viel besser geht, wie man sich erhofft hatte. Aber... ein Schritt ist ein Schritt, er bringt einen weiter, wie auch immer. Stehenbleiben hei?t, den eigenen Weg zu verleugnen und sich die Chance auf ein Vorw?rts zu nehmen.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns besch?tzt und der uns hilft zu leben.
Stammt aus einem Gedicht eines sehr klugen Mannes.

Was bringt einem auch Pessimismus? Er macht das Leben keinen Deut leichter.
9.4.05 22:10


Das B?chlein, welches ich grade vor mir liegen habe, kann ich nur empfehlen *grins* - auch wenn man wohl erstmal genug vom anderen Geschlecht hat, wenn man damit durch ist: B?se Spr?che f?r Sie und Ihn

Einer meiner Lieblingsspr?che:

Nichts ist begl?ckender, als den Menschen zu finden, den man den Rest des Lebens ?rgern kann.

Und wer hats gesagt? Agatha Christie. Na, sie wirds schon gewusst haben.
10.4.05 09:36


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