Weiße Wege, blaue Stunden...


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Meine G?te... sich mit Leuten zu treffen, die genauso verr?ckt sind wie man selbst macht wirklich halb invalide. Meine Stimme hat sich verabschiedet, meine F??e beschweren sich bei jedem Schritt und ich hab Bauchschmerzen vom vielen lachen.
1.5.05 09:03


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Mein Leben ist... seltsam. Irgendwie... komme ich mir vor wie ein Seefahrer auf fremden Meeren.
Und genauso... betrachte ich momentan wohl die Menschen, irgendwie aus der Ferne. Ich wage kaum, etwas gro? nahe an mich heranzulassen... wage nicht, kann nicht? Ich wei? es nicht.

Zwei Dinge:
Erstmal denke ich nun zu wissen, wie es zwischen uns steht. Ja nat?rlich tut mir das weh. Ich werde abwarten. Was soll ich auch anderes tun?

Und dann... ein Jemand kommt, kommt mir nahe, sagt er h?tte sich in mich verliebt.. und ich ahne, was auf mich zukommt, f?hle mich so furchtbar an einen Anderen erinnert. Wie soll ich mich verhalten? Ich brauche Menschen, an die ich mich anlehnen kann. Es ist sch?n, geliebt zu werden. Welches Geschenk k?nnte gr??er sein als Liebe? Aber... es geht nicht. Vielleicht irgendwann? Ich wei? es nicht. Ehrlichkeit.... ich sehe es als eine Probe daf?r, die ich bestehn werde, ganz bestimmt.

Ist es nicht schlimm, entt?uschen zu m?ssen?
2.5.05 17:10


Wie furchtbar was dir passiert ist, damals. Sie durfte gehn, sie f?hlt nun keine Schmerzen, du daf?r umso mehr. H?test sie und die Erinnerung wie einen Diamanten in deinem Inneren- ein strahlend sch?ner Stein mit so scharfen Kanten, dass dich jeder Gedanke an sie erneut verletzt. Ich w?nsche dir so sehr, dass du ihn zum Stern werden lassen kannst, sanftes klares weises Leuchten ...

Doch die Zeit vergeht, verrinnt, verl?uft sich, und du bist immernoch zerbrochen, genau wie damals. Hast versucht, die Scherben zu begraben, tr?gst die Last versteckt und versuchst, jeden Tag ein St?ckchen weiter aufzustehn... oder zumindest nicht wieder ein St?ck zu fallen.

Grausam nennst du das Leben, und grausam bist du zu dir selbst- bestrafst dich jeden Tag aufs Neue f?r etwas, wof?r du dir die Schuld auf deine Schultern l?dst. Wer kann die Last tragen, ein geliebtes Leben in den Tod geschickt zu haben?
Ein St?ck weit bist du damals mitgestorben, denn du hast dich verloren. Nun bist du hier, kleiner Wolf, in einer Welt die du nicht verstehst... eine Welt, die dir genommen hat, die dich qu?lt, die dich leiden l?sst- deine Welt.

Komm, bau sie neu! Vielleicht... kann ich dich ein wenig begleiten. Vielleicht verstehn wir ein St?ck weit zusammen.
3.5.05 21:07


Warum wird man so derma?en mitleidig angeguckt, wenn man sagt, dass man single ist? Warum ist die prompte Frage darauf: Warum? Warum hast du keinen Freund?
Hats eine ganze Gesellschaft verlernt, mit sich selbst gl?cklich zu sein, sich f?r sich selbst vollst?ndig und wertvoll zu f?hlen?
Ich denke mir.... wir leben in einer Welt, die st?ndig "gr??er", weiter und auch k?lter wird. Wir k?nnen alles (M?glichkeiten ?ber M?glichkeiten), d?rfen nichts (?berall Verbote, Regeln, Richtlinien), leben schnell und ... aneinander vorbei.

Wo ist da Platz f?r Freundschaft, Zuneigung, Sympathie, wenn man sich die Menschen nach Checklisten aussucht? Neee, der is mir zu dick, jener zu d?nn, und der erst- diese Nase find ich nun wirklich furchtbar... Zu stark, zu schwach, zu zickig, zu tolerant, Ja-Sager, Querulant, zu jung, zu alt, zu doof, zu schlau... Lebens-Wert, an einer Skala messbar?
Einen Menschen als Ganzes sehen, tolerieren, akzeptieren, m?gen... geht das noch?

Bei soooo viel Auswahl sucht man sich doch wenn man schlau ist den, der am perfektesten ist, am besten zu einem passt. *ironie aus*

Sind wir deshalb alle derma?en fixiert auf (Pseudo)Beziehungen, weil wir f?hlen (m?ssen), dass wir trotz allem immer einsamer werden? Wir kommen einander nicht n?her, ich habe das Gef?hl, wir entfernen uns immer mehr.
Jemanden zu bewerten, zu beurteilen, setzt Distanz voraus- wir treten einen (weiteren) Schritt zur?ck, machen uns ein Bild, belegen es mit einer Bezeichnung und wundern uns dann, warum wir keine N?he sp?ren... und wir m?ssen nur eine Zeitschrift aufschlagen, den Fernseher einschalten um zu sehen, dass wir in einer Welt mit jeder Menge Bewertungen leben. Traurige Welt.

Beziehungen als Seelentr?ster, zumindest zusammen einsam sein. Aneinander klammern, sich festhalten, und trotzdem.... nicht genug bekommen.


4.5.05 13:14


Zum Thema Komplimente:

Ich bin einer dieser nervigen Zeitgenossen, die (wenn sie sich unbeobachtet f?hlen) bei diversen Lieblingsliedern lauthals mittr?llern.
Sch?n ist dann, wenn die Nachbarin mal so nebenbei meint: Kannst ruhig ?fter singen, h?rt sich garnichtmal so schlecht an.

Ich bin nur ein ganz klein wenig rot angelaufen- wirklich nicht viel.
5.5.05 18:29


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