Weiße Wege, blaue Stunden...


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Wenn ich groß bin...

Was m?chtest du denn mal werden?
Lokomotivf?hrer. Astronaut. Superstar. Million?r.


Eine seltsame Frage... mit der wohl alle Kinder mal genervt werden. Was m?chtest du mal werden... wie, bin ich denn im Moment noch nichts? Muss man erst etwas werden, um etwas zu sein? Komische Sache das.

Was will ich werden? Ich bin zwar aus den Kinderschuhen schon etwas l?nger rausgewachsen *h?stel*, diese Frage stellt sich mir trotzdem grade (mal wieder- oder noch immer, je nachdem). Nun ja, es dauerte ein Weilchen, aber dann bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich schon genug bin, um mein Leben nicht so v?llig von dieser bl?den Frage abh?ngig zu machen. Manchmal bin ich wirklich zu perfektionistisch- gr?bel zu viel, denke zu viel, ?berlege und ?berlege und w?hrenddessen werden andere Lokomotivf?hrer oder Million?re. Oder so. Und ich? Musste erstmal rausfinden, was ich will. Was ich brauche. Was mich gl?cklich macht. Gar keine so einfache Geschichte.... Aber warum einfach, wenns auch kompliziert geht? W?r doch langweilig
1.8.05 11:35


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Um mal an den vorigen Eintrag anzukn?pfen: Als ich klein war, hatte ich nicht wirklich ausgepr?gte Karriereziele. Aber eins wusste ich: Ich wollte so werden wie mein Opa.
Mein Opa ist ein richtiger Lebensk?nstler: Sudetendeutscher und nur durch Zufall und viel Gl?ck in meiner Heimat gelandet. Machte das Leben eine 180?-Wende- er nutzte die Situation zu seinen Gunsten. Kein Job in der neuen Heimat? Macht nix, mein Opa wird Tischler- und zwar einer der besten. Die Kinder brauchen Kleidung und Schuhe, aber es ist kein Geld da? Mein Opa geht zum Schuster und l?sst es sich zeigen, bald darauf haben die Kinder neue Schuhe. Und die Kleidung n?ht er ihnen auch. Der Sohn will Gitarre lernen, also baut er eine Gitarre.... Ein "Ich kann nicht" gibt es nicht, alles wird zumindest ausprobiert- meistens mit Erfolg, denn aufgegeben wird nicht, genauso wenig wie schlecht oder schlampig gearbeitet.
Fr?her nahm mich mein Opa immer mit zum Angeln und erkl?rte und erz?hlte mir eine Menge, ich habe ihm immer unwahrscheinlich gerne zugeh?rt. Es klang wie eine Abenteuergeschichte, stets mit einem Happy End. Und als ich ?lter wurde, kamen ernstere Themen hinzu, mit denen ich mich noch heute auseinandersetze. Ich m?chte im Fluss des Lebens genauso sicher schwimmen wie er, Stromschnellen mit Mut meistern und an Scheidewegen mit Zuversicht und Selbstvertrauen mir selbst treu bleiben und den Weg einschlagen, der f?r mich richtig scheint. Ich hoffe sehr, dass ich viel von ihm geerbt habe.
1.8.05 19:39


Weil same gefragt hat und erst googeln musste, hier mal f?r alle:

Das



ist ein Degu. Und ein ganz s??er noch dazu *g*
2.8.05 19:49


Nochmal f?r same

Zwei meiner Falterbilder von letztens. Einfach draufklicken, dann werden sie gr??er angezeigt.

Kleiner Fuchs:



Wei?ling:

2.8.05 19:56


Eindrücke

Begegnungen von heute:

Ein sch?ner k?hler Morgen, eine graue Katzendame am Wegrand wei? nicht so recht wohin mit sich, schnuppert lang an einer Bl?te und scheint verlegen gleichg?ltig. Wir kreuzen uns, sie ist ein wenig m?rrisch damit besch?ftigt mich zu ignorieren. Wage es nicht, mich streicheln zu wollen, du bist unter meiner W?rde. Ob sie wohl in Ruhe dar?ber nachdenken wollte, welchen Katzenpflichten sie heute nachzugehn habe?

Im Supermarkt. Kalter Lufthauch und wei?es k?hles Licht an der Theke, da streift mich ein rosa Leuchtfeuer und nimmt meinen Blick einen Moment lang mit sich. Rosa Shirt, rosa G?rtel. Sie hat sogar rosarot geduftet. Ein wenig verloren h?re ich mich denken, was wir alles nicht gemeinsam haben.

Ich mag es, wenn Frau S. lacht. Dann f?hle ich mich best?tigt. Sie hat ein ehrliches Lachen, und gleich wirkt alles ein wenig pers?nlicher. Einstimmend tauchen wir wieder zur?ck in unser Gespr?ch, dunkelblau und in Wellen setzt es sich fort.

Die k?hle Luft streicht mir ?bers Gesicht, da pl?tzlich sp?re ich etwas- nein, eine Sekunde sp?ter muss ich mich berichtigen, ich h?re etwas. Im Blick nach oben erhasche ich fasziniert die Silhouette des schnellen Vogels, der Falke bremst sein schnelles Fl?gelschlagen und st?rzt in den Mittag davon. Langsam atme ich aus und finde es schade, nicht l?nger Gelegenheit gehabt zu haben, innezuhalten.

Ein Klingeln an der T?r, drau?en wartet ein Klischee. Sowas gibt es? Ich muss schmunzeln, und gleich ist es mir wieder peinlich- zum Gl?ck ahnt mein Gegen?ber nichts von meinen Gedanken. Sympathisch, ein kleiner Teil in mir str?ubt sich und mag ihn nicht entt?uschen. Heiter gehe ich aus dem Dialog hervor.
2.8.05 20:12


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