Weiße Wege, blaue Stunden...


lunar phases

  Startseite
    Alltägliches
    Vergangenes
    Wilde Welt der Kinder
    Licht&Schatten
    AufgeLESENes
    Gedankenbilder
    Bildhaftes
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Freunde
    beta
    - mehr Freunde


Links
   Beta
   Perlentaucher
   same


http://myblog.de/salvia

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Und es geht weiter...

Tja, da bin ich wieder :-) Neuer PC, neues Leben? Naja, nicht ganz... aber immerhin neuer PC *lach* Und jede Menge zu berichten. Wo fang ich nur an? Hmm....
Momentan sitze ich im Schummerlicht meines Zimmers, zum Fenster hinter mir kommt die Nacht herein und es riecht nach Sommer. Ich glaube, ich fange mit anfängen an:

Das erste Wunder des Tages ist das Erwachen an einem frischen Morgen.
Das größte Wunder des Lebens ist, dies zum aller ersten mal zu tun.


Ein willkommen an drei kleine Menschen, auf die schon sehnsüchtig gewartet wurde. Ich bin gespannt, welche Wege ihr gehen werdet.
1.7.06 22:22


Werbung


Was ist Liebe?

Liebe ist nicht alltäglich. Der Alltag ist bloß ein kleiner Teil davon. Liebe ist das Gefühl, dass sich über die laute Wut legt wie feiner Nieselregen- unangenehm, man möchte doch so gerne weiter sauer sein. Es ist so viel einfacher.
Liebe ist der Teil in mir, der mich mit einem Schlag fallen und wieder aufsteigen lässt, so zwiespältig, als wären es zwei Seiten eines Spiegels- welches Spiegelbild gehört zu mir?
An Liebe wachse ich. Vielleicht gehe ich daran auch ein klein wenig kaputt, aber es ist meine Entscheidung, ich will es so. Ich verletze mich mit dir, damit ich meine Wunden lecken und sagen kann: Ich liebe. So stark bin ich, dass ich dir mein Herzblut schenke, dir Seelensplitter vor die Füße werfe. Tritt sie ruhig mit Füßen, wenn du willst- im Aufheben meiner zerbrochenen Illusionen werde ich Kraft finden. Muss ich mich von dir abwenden, werde ich es ärmer, aber auch reicher tun.
Ich werde nie bereuen, es nicht versucht zu haben.

Ich liebe dich auf eine wilde Weise,
dein Lächeln zieht mich stets in deinen Bann.
Du bist für mich wie Sturmwind und ich reise
auf deinen Wegen weit so lang ich kann.
Vielleicht wirst du mich schon sehr bald zerbrechen,
fast seh ich meinen Sturz in deinem Blick.
Trotz allem gebe ich dir mein Versprechen
an jedem neuen Morgen wieder mit.
Manchmal ist es mir selbst schier unbegreiflich
was mich an deiner rauen Seite hält.
Dann lächelst du und weißt genau: Es trifft mich
wie Wind ein Herbstblatt, das nun taumelnd fällt.


Das mit uns beiden ist seltsam. Ich bin mir so sicher. So sicher, dass wir uns nicht mehr loslassen sollen- zumindest nicht jetzt. Vielleicht wirds nicht mehr lang dauern mit uns, aber loslassen werden wir uns nicht. Das habe ich zu dir gesagt, als du mich nicht mehr sehen konntest: Ich lasse dich nicht los. Geh, wenn du willst, ich versuche nicht, dich mit allen Mitteln zu halten. Ich werde dir nicht nachlaufen. Aber der einzige Grund für mich, von dir zu lassen, wäre der, dass du mich nicht mehr liebst. Du wüsstest es nicht, meintest du. Und konntest mir nicht einmal in die Augen blicken, wie ein kleiner Junge. Du bist ein guter Lügner, aber ein schlechter Märchenerzähler- du hast dich verraten, in mehrerlei Hinsicht. Und ich hatte recht.

Nein, es ist nicht leicht mit dir. Verdammt noch mal, du bringst mich halb um den Verstand. Aber du erlaubst mir keine Illusionen, du hältst mich auf dem Boden. Das tut mir gut, auch wenn es mich manchmal fast umbringt.
1.7.06 22:43


Kinder

Das Wunderbare an Kindern kann schonmal zum Problem werden- vornehmlich für die unvorbereiteten Eltern. Wie schön, dass ich bloß das Kindermädchen bin *lach*
Der kleine B. hats faustdick hinter den Ohren. Wäre er 5 Jahre älter, würde man ihn von Zeit zu Zeit als frechen Bengel aufs Zimmer schicken (z.B. wenn er den opa fragt, ob er nicht ins altersheim ziehen möchte- dann könnten Mama, Papa und B. nämlich in Opa's Haus). Aber unschuldige Ehrlichkeit und der Brustton der Überzeugung sind eine gute Kombination, um ungestraft davonzukommen *lach*

B: Du, der E. hat letztens einem Baum die Rinde abgezogen.
S: Echt? Da wird sich der Baum gar nicht freuen.
B: Nein, weil der hat auch Gefühle. (holt tief Luft) Und der liebe Gott ist jetzt sauer auf den E.!
S: Hmm...
B: (mit Genugtuung) Der E. kommt jetzt ganz bestimmt in die Hölle.
S: (lachend) Also, ich glaube nicht, dass der E. dafür in die Hölle kommt...
B: (etwas leiser) Ich bin dem E. grad eh nicht mehr gut, der ist doof...

Ach, deshalb also die fantasierten Foltern und Qualen *g*

Das ist noch harmlos. Der kleine B. ist 6 Jahre alt und hat die Welt schon komplett durchschaut. Einmal hatten wir eine Diskussion über die Ehe- er will nämlich nicht heiraten und hatte seine Mutter schon ganz besorgt gefragt, ob er es denn jemals muss- sie konnte ihn nicht so recht beruhigen. Also fragte ich ihn....

S: Hast du denn überhaupt eine Freundin?
B: Ja, die S.. Aber die ist doof, die will immer über mich bestimmen.
S.... in Gedanken: Du hast es durchschaut, Junge.
B: ... naja.... kannst ja du meine Freundin sein!
S: Ja, ist gut.

Danach versuchte er ständig, mir etwas von seinen "Schätzen" zu schenken. Wir einigten uns auf eine rote Glasperle. Letztens gabs einen Glitzerstein, und zum Eis wollte er mich auch einladen- wir habens dann doch umgekehrt gemacht *lach*
2.7.06 11:35


Rechtschreibung- ein durchaus witziges Kapitel....

In Buchform zumindest, und zwar als Sammlung der Zwiebelfisch-Kolumnen:

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, Teil 1+2 und 3, von Bastian Sick. Sehr unterhaltsam und interessant, man möchte es nicht glauben.
2.7.06 21:00


Geister- und Schlangenschleimkuchen

Basti backt gerne. Basti mag es auch gerne gruselig. Was liegt da näher, als die beiden Interessen zu verbinden?

Geister- und Schlangenschleimkuchen

Zutaten:

* Tortenboden
* Vanillepuddingpulver
* Milch
* klarer Tortenguss
* Lebensmittelfarbe
* noch mehr Lebensmittelfarbe, vor allem grün...
* Obst (Erdbeeren, Aprikosen, Bananen)
* Zuckerguss
* Deko

Aus Vanillepuddingpulver und Milch wird Vanillecreme gekocht, grün eingefärbt (ergibt wunderbares Eitergelbgrün) und auf dem Tortenboden verteilt. Die Bananen... bzw. Schlangen... der Länge nach halbieren, das Grün von den Erdbeeren (Geistern) abschneiden und die Aprikosen vom Kern befreien (aushöhlen, das sollen Kürbisse sein). Strategisch günstig auf dem Schleimboden verteilen. Den Tortenguss vorbereiten, ebenfalls grün einfärben (wirkt toll auf den hellen Bananenschlangen) und auf Schlangen und Kürbissen verteilen. Die Erdbeeren aussparen, die kann man noch mit weißem Zuckerguss überziehen (Geister sind nunmal weiß, sagte B.). Schokostreusel sind Friedhofserde, bunte Zuckerperlen werden zu Augen und im Schleim versinkenden Augäpfeln (der Part mit dem Versinken gefiel Basti am besten, er ist Treibsandfan).

Der Kuchen schmeckte sehr lecker, wenngleich Bastis Mutter mich vorsichtshalber erstmal fragte, was denn essbar und was Körperausscheidungen wären.
2.7.06 21:09


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung