Weiße Wege, blaue Stunden...


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Heute aufgestöbert, von wem es ist weiß ich allerdings nicht:

"Reality is that what still remains after you stopped believing in it."

Hat ein Körnchen Wahrheit.
6.10.06 22:30


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In der Arbeit meinten heute Kolleginnen zu mir, ich hätte ein Porzellanpuppengesicht. Liegt das vielleicht daran, dass ich mich momentan sehr zerbrechlich fühle?
7.10.06 18:01


Die Maus, die auszog, um das Glück auf die Probe zu stellen

Als ich vorhin von der Arbeit heimfuhr (ich war etwas später dran, ich war noch einkaufen und hatte ein klitzekleines bisschen getrödeld), sprang mir ein kleines pelziges Etwas, das auf dem Fahrradweg herumtapste, gleich ins Auge. Die Maus war in einer äußerst unglücklichen Lage: Rechts eine lange Mauer ohne Lücken, links eine viel befahrene Straße. Armes Ding, dachte ich noch, stieg von meinem Rad und wollte sie vorsichtig in eine Richtung scheuchen, in der sie mehr Chancen haben würde. Und was macht das dumme Ding? Läuft in die ganz andere Richtung und sucht Schutz- und zwar unter einem geparkten Lastwagen. Als der Fahrer zwei Minuten später den Motor anließ, hatte ich sie nicht wieder hervor scheuchen können und sah, dass sie sich vor einem Reifen verängstigt auf den Boden drückte. Ich drehte mich um, denn das wollte ich wirklich nicht sehen. Aber einfach so weiterfahren konnte ich auch nicht, und als ich mich dann doch umdrehte, traute ich meinen Augen kaum: Die Maus war immer noch auf der Straße, aber unverseht! Bloß bahnte sich schon das nächste Drama an: Sie tat nämlich- verwirrt, wohin ihr Versteck verschwunden war- ein paar Tippelschrittchen weiter auf die Straße. Und die Ampel schaltete auf Grün... zwei Autos kamen, ich traute mich wieder kaum hinzugucken. Das erste fuhr über die Maus- aber die Räder verfehlten sie knapp. Dann noch ein Auto- und wieder wurde sie um Haaresbreite nicht überfahren! Ich konnte es nicht glauben, das war wirklich mehr als unwahrscheinliches Glück. Die Ampel schaltete wieder auf rot, und ich zog meine Weste aus, scheuchte die Maus auf den Radweg, an die Hauswand und fing sie ein. Dann packte ich sie in mein Shirt (ich hatte noch das Arbeitshemd an), und das Shirt in eine Tüte. Wer so schon so viel Glück hatte, darf einfach nicht jetzt noch draufgehen! dachte ich.
Jetzt sitzt sie in einer Transportbox und futtert. Natürlich achte ich darauf, dass sie in keinster Weise in Kontakt zu meinen Tieren kommt- man weiß ja nie wegen Krankheiten, Parasiten.... Ich weiß noch nicht, wo ich sie wieder auswildern soll... ich denke, es handelt sich bei der Maus um eine Hausmaus (Mus musculus). Von daher machts wohl keinen Sinn, sie im Wald auszusetzen... Äh, außerdem finde ich sie verdächtig rund. Ich hoffe sehr, ich täusche mich.
9.10.06 16:51


Das treue Sofa

Wie kommt ein rosa Sofa vor eine grüne Hauswand? Ich weiß es nicht, aber vermutlich gefällt es ihm dort, denn es möchte dort nicht mehr weg. Eines Tages stand es da, über Nacht und ohne Vorwarnung, und löste akute Verzweiflung bei der alten Hausmeisterin aus. Als bald darauf eine Frau kam und fragte, ob sie es haben könnte, schien das rosarote Problem gelöst. Als man kam um es abzuholen ließ es sich zwar entführen- stand aber ein paar Tage später wieder am gleichen Platz vor der Mauer. Und da sich niemand hier darum kümmern wollte, blieb es eben stehen- und es steht da noch heute. Die Herbstsonne streichelt darüber, ein paar goldgelbe Lindenblätter legen sich darauf schlafen und hin und wieder sieht man jemanden darauf Platz nehmen und Zeitung lesen. Irgendwie sieht es glücklich aus, wahrscheinlich wollte es einfach nicht mehr in einem Wohnzimmer eingesperrt sein. Auch Sofas können wohl Freiheitsdrang entwickeln.
11.10.06 17:43





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