Weiße Wege, blaue Stunden...


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Harmlos

Man kann auf so vielfältige Art und Weise aus dem Leben gehn. Du hältst meine Hand in deiner, deine Finger sind warm und halten mich spürbar. Meine Augen haben sich an das Dunkel gewöhnt; langsam zerfließt das Schwarz in helle und dunkle Schatten, große, starre Alleebäume und nicht weit entfernt der tiefdunkle Waldrand hinter der helleren Wiese mit dem winterkurzen Gras. Die Wolken reflektieren gerade genug Licht der summenden, flüsternden, wispernden Stadt, um den Weg nicht zu verlieren. Ansonsten Stille.
Und da, vor uns: Eine warmgelbe, einzelne Straßenlaterne, das Tintendunkel stoisch überscheinend. Unter dem Licht verstellt eine Schranke den Weg und trennt das Hier vom Dort, das Hell vom Dunkel. Du erzählst mir, dass die Schranke zuerst da war, ohne Laterne, aber es sind zu viele Fahradfahrer daran zerbrochen, viel Schmerz und Tod an so einem harmlosen Ding. Wir gehen vorbei, und da ist nichts- kein Gefühl, kein Anderssein, nur wir in der Winterwelt. Du hältst mich noch immer.
Autounfälle. Krankheit. Katastrophen. Und ein Platz wie dieser. Ich bin froh, dass du bei mir bist.
12.5.08 18:40


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