Weiße Wege, blaue Stunden...


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Novemberwind

Hast du schon einmal Blätter fallen sehen und erstaunt innegehalten ob des völlig falschen Wortes? Fallen... Fallen ist passives sich nicht regen und doch bewegt werden, fallen ist Gewicht, fallen ist ein Prozess mit Schmerz an dessen Ende.
Aber so, wie der Wind die Blätter einer Buche zu Boden trägt, kann ich unmöglich sagen, sie würden fallen. Welches Wort soll ich nehmen, was beschreibt dieses Bild? Sie schaukeln durch die Luft, fast als wären sie nicht nur Getragene: Sie tragen sich selbst, fädeln sich durchs Geäst in geschicktem Taumeln, schweben einen Atemzug lang und wollen dann entschlossen weiter. Im Schwarm und stets hin zu Ihresgleichen am Boden, als könnten sie es nicht ertragen, von ihnen getrennt zu sein. Es ist kein trauriges Fallen. Es ist ein tanzendes sich Hinabbegeben. Ein glückliches Wiedersehn.

Wer kann schon sagen, was der Tod für die bedeutet, die jedes Frühjahr wiedergeboren werden?
15.11.08 06:55


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Wohin

Es sind die Dinge, die mich heut nicht lassen.
Gedanken sind Fluss: Wasser, das aus Tiefen steigt
und an der Quelle handeln muss. Sie wechseln den Raum.
Doch Dinge sind Stein. Sind Ringe im Baum.
Sie zeigen Phasen an. Nach irgend Gezeiten
wenn ich nicht mehr bin: wer stößt an den Dingen an?
Wer geht auf den Straßen ... wohin?
16.11.08 21:16





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