Weiße Wege, blaue Stunden...


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22.4.2001

Bahnhöfe. Orte der Ankunft, Orte der Zer-Streuung. Das alte Spiel. Kaum bist du abgefahren ist Stille. Kaum bist du abgefahren, kommt bereits der nächste Traumbringer an deinem Gleis an. Ein Schemen, ein Schemen haftet am Fenster. Dein letztes Lächeln und gehauchte Worte durch Glas. Unbarmherzig schließen sich die Türen. Und so viele lachende Gesichter. Längst geschlossen. Schatten hinter Spiegelungen, ein letztes Sehen, ein erstes Ahnen-müssen. Wir werden uns nicht mehr fremd werden, nicht wahr?

Die Zukunft ist nicht länger ein Hirngespinst, weiß und wohlig sicher in seiner weiten Ferne. Nein, vielmehr nah und vielversprechend, unbarmherzig hoffnungsvoll.

Ich liebe dich.

Diese Momente am Bahnhof waren immer so intensiv... und trotzdem erinnere ich mich fast nur noch an das Gefühl, und nicht an die Momente selbst. Ankommen, erwarten und verabschieden- niemand weiß, was es bedeutet- nur die, die es erlebt haben. Wieder und wieder Tage zählen, Minuten, lange lange Momente an den Gleisen entlangblicken und den roten Schemen erkennen. Das Herz schlägt ein bisschen schneller, noch bevor das Lächeln die Lippen erreicht. Und umgekehrt, alles wieder aus den Augen verlieren. Alleine sein und nicht einsam, so furchtbar allein gelassen. Tränen am Bahnsteig. Man kann es kaum beschreiben. Fast wie Frühlingssturm.
20.2.07 14:14
 


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