Weiße Wege, blaue Stunden...


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Novemberwind

Hast du schon einmal Blätter fallen sehen und erstaunt innegehalten ob des völlig falschen Wortes? Fallen... Fallen ist passives sich nicht regen und doch bewegt werden, fallen ist Gewicht, fallen ist ein Prozess mit Schmerz an dessen Ende.
Aber so, wie der Wind die Blätter einer Buche zu Boden trägt, kann ich unmöglich sagen, sie würden fallen. Welches Wort soll ich nehmen, was beschreibt dieses Bild? Sie schaukeln durch die Luft, fast als wären sie nicht nur Getragene: Sie tragen sich selbst, fädeln sich durchs Geäst in geschicktem Taumeln, schweben einen Atemzug lang und wollen dann entschlossen weiter. Im Schwarm und stets hin zu Ihresgleichen am Boden, als könnten sie es nicht ertragen, von ihnen getrennt zu sein. Es ist kein trauriges Fallen. Es ist ein tanzendes sich Hinabbegeben. Ein glückliches Wiedersehn.

Wer kann schon sagen, was der Tod für die bedeutet, die jedes Frühjahr wiedergeboren werden?
15.11.08 06:55
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


same (23.6.10 12:13)
Eine tröstende Betrachtungsweise, wenn man davon ausgeht, dass auch wir eingebettet sind in ein größeres Ganzes und wieder zu neuem Leben kommen.
Es lebe der Frühling!
Liebe Grüße, same (die es so auch nicht mehr gibt)

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