Weiße Wege, blaue Stunden...


lunar phases

  Startseite
    Alltägliches
    Vergangenes
    Wilde Welt der Kinder
    Licht&Schatten
    AufgeLESENes
    Gedankenbilder
    Bildhaftes
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Freunde
    beta
    - mehr Freunde


Links
   Beta
   Perlentaucher
   same


http://myblog.de/salvia

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Vergangenes

1.5.2001 (...)
Es ist das Große im Kleinen, das uns nicht ganz ausmacht, aber so viel hervorbringt. Wir leben heute in einer Welt, in der alles groß und grell sein muss. Menschen streben nach Perfektion und merken nicht, dass das das Ende der Menschheit bedeuten würde. Was perfekt ist, braucht sich nicht mehr zu verändern, es steht still und ist fertig. Ein perfekter Mensch ist ein toter Mensch.

(...)

Manchmal spüre ich, dass alles seine Berechtigung hat.
27.2.07 10:29


Werbung


1.5.2001

Ich möchte sie festhalten. All jene Momente, die für mich sind und für niemanden.
Draußen pulsiert das Leben, Kinderstimmen und Vogelgezwitscher. Der Frühlingsahorn scheint hellgrün zu mir herein. Vor kurzem erst ist mir wieder eine Erkenntnis gekommen; sie hat sich gefestigt und sitzt nun tief in meinem Herzen.
Es gibt Dinge, die schön sind, einfach weil sie sind. Diese Dinge wird es immer geben- das möchte ich gerne glauben. Mag sein, ich hoffe sehr, dass dies für mich zutrifft; für mein Leben, das irgendwann endet und somit endet die Welt. Für mich. Genaugenommen durchlebt jeder Mensch eine Ewigkeit. Wenn ich im Jetzt denke, finde ich weder einen Anfang, noch kann ich das Ende meines Lebens bewusst erkennen. Und was ist schon die Ewigkeit, als ein Etwas ohne Anfang und Ende? Dieses Etwas hier nenne ich das Leben und das Leben ist schön. Seit kurzem definiere ich Schönheit wieder neu. Die schönsten Dinge sind die, die keine Handlung sind. Sicher, das Leben ist handeln und verändern. Aber der Ahorn vor meinem Haus ist schön, einfach weil er ist. Er täuscht nicht und trickst nicht, hat nicht einmal die Absicht, schön zu sein. Es ist mein fester Glaube, dass in jedem Menschen so ein Teil existiert... ein Etwas, das nur ist und deshalb ist es schön. (...)
21.2.07 08:54


22.04.2001- 17:05

Es tut mir weh, dass du nicht da bist. Ein seltsamer Schmerz.
Es hat mir schon immer weh getan, jedesmal. Aber dieses mal ist es.... anders.
Weißt du, jetzt ist es vollkommen sicher. Ohne dich will ich nicht mehr sein.
20.2.07 14:18


22.4.2001

Bahnhöfe. Orte der Ankunft, Orte der Zer-Streuung. Das alte Spiel. Kaum bist du abgefahren ist Stille. Kaum bist du abgefahren, kommt bereits der nächste Traumbringer an deinem Gleis an. Ein Schemen, ein Schemen haftet am Fenster. Dein letztes Lächeln und gehauchte Worte durch Glas. Unbarmherzig schließen sich die Türen. Und so viele lachende Gesichter. Längst geschlossen. Schatten hinter Spiegelungen, ein letztes Sehen, ein erstes Ahnen-müssen. Wir werden uns nicht mehr fremd werden, nicht wahr?

Die Zukunft ist nicht länger ein Hirngespinst, weiß und wohlig sicher in seiner weiten Ferne. Nein, vielmehr nah und vielversprechend, unbarmherzig hoffnungsvoll.

Ich liebe dich.

Diese Momente am Bahnhof waren immer so intensiv... und trotzdem erinnere ich mich fast nur noch an das Gefühl, und nicht an die Momente selbst. Ankommen, erwarten und verabschieden- niemand weiß, was es bedeutet- nur die, die es erlebt haben. Wieder und wieder Tage zählen, Minuten, lange lange Momente an den Gleisen entlangblicken und den roten Schemen erkennen. Das Herz schlägt ein bisschen schneller, noch bevor das Lächeln die Lippen erreicht. Und umgekehrt, alles wieder aus den Augen verlieren. Alleine sein und nicht einsam, so furchtbar allein gelassen. Tränen am Bahnsteig. Man kann es kaum beschreiben. Fast wie Frühlingssturm.
20.2.07 14:14


11.02.2001

Ich kam zu dir in den morgenzarten Frühling und gehe jetzt zurück in ein Stückchen winter. Es ist nicht ungefährlich, besteht doch die Gefahr, dass die Kälte mein Herz erreicht... wenn du nicht wärst. Du bist das Licht, das mich wärmt. Du bist der warme Wind, der mich vorantreibt.

Wohin ich mich drehe und wende, alles neigt sich zu einem Abschied hin. Winter heißt Abschied. Frühling heißt Abschied vom Winter. Beides hat seine Berechtigung. Trotzdem freue ich mich auf die Wärme.

Später:

Es ist schön zu sehen, dass alles wieder grün wird. Ich nehme den Frühling wohl doch mit.
Es ist wohl nicht so schlimm, dass ich meine Wegrichtung noch nicht weiß. Viel wichtiger ist es zu wissen, dass ein Weg da ist und dass ich weiter gehe. Türen werden sich immer auftun und Halbherzigkeit ist eine schlechte Entscheidungsgrundlage.
Stell dir vor, du gehst in einen Wald, es wird dunkel und du verlierst dein ziel, weißt nicht wohin. Du bekommst angst, bleibst stehen, suchst verzweifelt nach dem, was du jetzt sowieso noch nicht finden könntest.

Du kannst vor Angst starr stehen bleiben, auf Hilfe hoffen, die Dunkelheit abwarten. Nur, dann wird dir kalt werden, alles wird dir nur noch mehr Angst machen, bei jedem Geräusch wirst du erschrecken und du setzt sich der Gefahr aus, zu verzweifeln....

Andererseits hast du auch die Wahl offen, zu gehen und darauf zu vertrauen, deinen Weg zu finden. Das ist es, was dich stark macht: Vertrauen, Hoffnung, Zuversicht.

Februar 2007: Sackgassen gegangen, umgekehrt, weitergegangen, gestolpert, Mut verloren, begleitet und verlassen worden... und noch immer keine Wegweiser. Wo bleibt die Dämmerung?
20.2.07 09:46


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung